Die Kunst des Eskapismus: Wenn Schlaf zur eigenen Welt wird (#166)

Shownotes

Haben wir verlernt, gesund abzuschalten? In dieser Folge spreche ich mit dem Philosophen und Autor Dr. Jörg Bernardy über die Kunst des Eskapismus und warum Schlaf weit mehr ist als nur Erholung. Wir ergründen die Eskapismus Bedeutung in unserer Leistungsgesellschaft und hinterfragen, warum die Psychologie hinter der Realitätsflucht oft negativ besetzt ist.

Dabei teilen wir persönliche Erfahrungen und philosophische Einblicke: Ich möchte wissen, wie wir dem Alltagsstress gesund entfliehen können und warum das Bett ein Raum für grenzenlose Wahrnehmung ist. Ob Yoga Nidra, luzides Träumen oder die "Islands of Consciousness" – du erfährst, wie du deinen Schlaf als wertvollen Rohstoff für eine bewusste Lebensgestaltung nutzt.

Themen dieser Episode:

✅ Was hinter dem Begriff Eskapismus steckt und wann die Flucht in die Fantasie gesund ist. ✅ Wie Yoga Nidra und Achtsamkeit den Powernap verändern und das „bewusste Nicht-Einschlafen“ ermöglichen. ✅ Warum Traumphänomene älter sind als unsere Sprache. ✅ Wie du durch luzides Träumen mehr Selbstbestimmung und emotionale Freiheit gewinnst.

So findest du Dr. Jörg Bernardy

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Die Episode wird präsentiert von DHCmedia - Druck & Design Agentur in Rodgau

Über den Podcast

Dieser Podcast bietet wertvolle Einblicke und praktische Tipps zu Themen rund um die Schlafgesundheit. Ob Schlaftipps, Schlafprobleme oder rund um das Thema Schlaf Gesundheit -- wir klären auf und geben dir das Wissen, das du brauchst, um deinen Schlaf selber zu steigern.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Ist Schlaf denn überhaupt geeignet, der Welt zu entschließen?

00:00:06: Vor allen Dingen und das war jetzt letzte Nacht eben so.

00:00:09: Ich habe dreimal gemerkt wie ich aufwache ja und dann bin ich aber nicht komplett wach geworden sondern hab mich einfach umgedreht und bin wieder eingeschlafen also das was ich eigentlich jede Nacht mache zum Beispiel wenn ich mal auf Toilette muss oder so.

00:00:22: Aber ich habe es viel bewusster gemacht!

00:00:24: Ich habe ja manchmal die verrückte Fantasie dass wir einander auch im Traum begegnen können vielleicht beweisen

00:00:32: Der meint, dass wir im Schlaf uns mit der Welt vereinigen.

00:00:43: Einfach mal die Welt entfliehen, ausbrechen – kein Teil davon sein!

00:00:48: Wenn man das Internet fragt ist es Kapismus eine Realitätsflucht ein Eintauch in eine Scheinwelt und oder oder eine mentale Ablenkung von der Realität?

00:01:00: Das kann natürlich durch vermeintlich gesunde Mechanismen wie zum Beispiel aufgepasst.

00:01:05: Als ich den Text geschrieben habe, ist mir nur ein gesunder Mechanismus zu Eskapismus eingefallen.

00:01:11: Lesen habe ich notiert aber natürlich gehört dazu jede Art finde ich von selber auch sich betätigen Kunst machen was werkeln malen singen wie auch immer.

00:01:22: also es gibt mehr als lesen und man kann natürlich auch durch Doomscrolling Endlosenkonsum von Social Media, Drogen, Alkohol oder durch alles was irgendwie berauscht Eskapismus betreiben.

00:01:35: Und Schlaf kann natürlich auch als Eskapismus dienen und es muss nicht schlafen sein sondern kann schon mit dem Liegen im Bett beginnen.

00:01:44: Ist Schlaf denn überhaupt geeignet, der Welt zu entfliehen?

00:01:48: Und es vermischen sich heute bestimmt Joy of missing out, Depression das Image von Schlafs, soziologisches, psychologisches und Schlafexpertise.

00:01:58: Um genau darüber zu sprechen habe ich heute jemand ganz besonderen eingeladen.

00:02:02: Mein Gast heute ist Dr.

00:02:04: Jörg Bernhardi.

00:02:05: er ist Philosoph, Autor und Speaker.

00:02:08: Ich bin Mentorin für eine erholsame Menschbettbeziehung.

00:02:11: Ich bin Schlafcoach, Produktexpertin rund ums Bett, Host des Besserschlafen Podcastes, Schlafenthusiastin, Inhaberin vom Wettenrab und Zeit fürs Bett – ich bin Eva Boebert.

00:02:23: Jörg herzlich willkommen!

00:02:25: Wir steigen ein und zuallererst möchte ich von dir wissen wie hast du heute Nacht geschlafen?

00:02:31: Ja, hallo Eva.

00:02:32: erst mal vielen Dank für die Einladung.

00:02:34: Hab mich sehr gefreut über die Anfrage zu diesem Thema habe ich noch nicht gehabt.

00:02:38: deswegen freue ich mich umso mehr.

00:02:41: und mein Schlaf letzte Nacht?

00:02:43: Ich war ja sensibilisiert weil ich wusste dass du mich das fragst.

00:02:48: Das ist jetzt wichtig weil ich tatsächlich Dadurch in den letzten zwei Nächten aufmerksamer geschlafen habe im Sinne von ich hab wirklich ein bisschen drauf geachtet wie schlafe ich denn einen?

00:02:58: Und vor allen Dingen, und das war jetzt letzte Nacht eben so.

00:03:01: Ich habe dreimal gemerkt wie ich aufwache ja?

00:03:06: Und dann bin ich aber nicht komplett wach geworden sondern hab mich einfach umgedreht und bin wieder eingeschlafen also das was ich eigentlich jede Nacht mache zum Beispiel wenn ich mal auf Toilette muss oder so.

00:03:14: Aber ich habe es viel bewusster gemacht weil oft kriege ich das gar nicht mit.

00:03:17: Dann werde ich kurz wachen und dann schlafe ich wieder ein.

00:03:19: aber dass wir jetzt letzte nacht wirklich so Das ist jedes Mal wenn ich aufgewacht bin habe ich es gemerkt, wie ich so rausgesuhmt bin und dann aber direkt wieder rein.

00:03:27: Also das war ein sehr intensives Schlafen und ich hab auch die verständlichen Traumphasen mitbekommen.

00:03:33: In der ersten Phase habe ich gar nicht geträumt oder ich hab's nicht mitbekommen und dann die letzten zwei Phasen waren die an denen ich am meisten geträument habe.

00:03:41: Ich kann ja auch kurz sagen, dass war einmal, habe ich Experimente gemacht, einmal war ich auf einer Weihnachtsfeier Ich glaube, bei einem großen Verlag war das und bin da mit dem Geschäftsführer sogar noch auf so einen Fels geklettert.

00:03:52: Irgendwie kam er aber nicht mehr runter.

00:03:54: Das war interessant.

00:03:57: Ja kann man jetzt deuten wie man will... Und einmal habe ich noch... Ach genau!

00:04:02: Bin einfach wandern gegangen.

00:04:06: Die drei Dinge hab' ich gemacht heute Nacht.

00:04:10: Wie das Bewusstsein, dass du mich heute hier triffst dazu führt.

00:04:14: Dass du achtsamer mit deinem Schlaf bist.

00:04:16: Es geht nicht nur dir so es geht ganz vielen übrigen so da bist du nicht alleine.

00:04:20: ja Ich habe heute Nacht geträumt ich wäre im Box Training.

00:04:25: Okay

00:04:26: Auch schön und ich hab mich dann auch noch.

00:04:29: weil ich das aber fast jeden Nachmittag mache wenn ich Zeit habe Wenn ich dazukomme Habe ich mich hingelegt und ein Powernap gemacht.

00:04:37: Das habe ich jetzt auch kurz vor dem Podcast gemacht Und zwar habe ich mich einfach hingelegt, das mache ich wie gesagt fast jeden Tag wenn ich eben hier bin zu Hause in meinem Bett habe.

00:04:47: Aber auch mal wenn ich außerhalb bin und die Möglichkeit habe dann lege ich mich hin und fünfzehn Minuten ungefähr maximal zwanzig Minuten in der Regel fünfzehnt und legt mich hin macht ihr Augen zu?

00:04:58: Und dann merke ich wie mein Bewusstsein wirklich immer weiter runterzoomt.

00:05:02: es sind so verschiedene Stufen In diesen Prozesse.

00:05:05: Gedanken werden erst ganz unruhig Dann werden sie immer ruhiger Und dann komme ich an einem, ich nenne das vielleicht Nullpunkt und an diesem Punkt komme ich dann wirklich in so eine absolute Tiefenentspannung.

00:05:17: Ich schlafe da nicht ein sondern es ist so ein bisschen als würde ich die ganze Zeit über mir schweben.

00:05:22: Das ist nämlich der letzte Zustand dass ich irgendwie gar nicht mehr sagen kann, dass mein Körperbewusstsein ein Zentrum hat.

00:05:30: Ich bin dann quasi ohne Zentrum.

00:05:33: Das ist sehr angenehm, dann kribbelt es überall.

00:05:36: Es wird ein bisschen warm und wie gesagt das hier und da ist es wie so ein kleines Rauschen.

00:05:41: wenn man das jetzt visuell und akustisch zusammenführen würde.

00:05:44: Ist es wie einen prickelndes Rausche in einem und danach wache ich wieder auf ohne dass ich ja geschlafen habe und komme wirklich unglaublich ausgeruht zurück immer nach diesen fünfzehn Minuten.

00:05:59: Ich will noch ergänzen, was ich heute nachgeträumt habe.

00:06:02: Ich hab geträumte ich für beim Boxtraining und nicht war so schlecht dass mich der Trainer liebe Grüße Christiane Nach einer halben Stunde nach Hause geschickt hat Und das würde er niemals machen.

00:06:12: also welcher trainer schickte niemanden nach hause?

00:06:15: man geht ja zum training um zu üben und dann ist man meistens danach besser als vorher.

00:06:21: Genau also das habe ich geträumen.

00:06:23: ich finde ja power nap es so ein Zustand wie einschlafen, wenn man abends einschläft und ich finde das verlängert so der Power-Nap.

00:06:35: Es ist so ein fünfzehnminütiges Einschlaven ohne einzuschlaffen.

00:06:40: Ist es ein Gefühl was du teilst?

00:06:43: Ja genau!

00:06:44: Es ist wie ein runterfahren, einschlarfen aber eben ohne einzuschlafen.

00:06:49: und das habe ich gelernt bei einer ganz bestimmten Meditationsform nämlich beim Yoga Nidra.

00:06:55: Das ist eben aus dem Alten Indien eine ganz bestimmte Meditationsart.

00:07:01: Die es angeleitet, das heißt man liegt tatsächlich also Meditationsformen bei der man wirklich liegt und dann macht man so ne dreißig bis vierzig Minuten lang Reise mit einer Stimme.

00:07:11: da stellt man sich dann auch bestimmte Dinge vor wie zum Beispiel innerlich ein Feuer oder einen Stein oder ganz verschiedene Dinge die sich verschieden haptisch und auch visuell anfühlen und aussehen.

00:07:24: Das Ziel ist, auch bei diesen drei bis vierzehn Minuten nicht einzuschlafen und so habe ich das eigentlich über jahrelang geübt.

00:07:29: Also ich konnte PowerNap ganz lange nicht.

00:07:32: Das kann ich eben jetzt erst seitdem ich diese Meditationserfahrung habe.

00:07:35: Das ist auch interessant also dass ich mich nicht einfach irgendwann hingelegt habe und dann oh super!

00:07:40: Das ist jetzt ein PowerNAP der tut mir gut sondern das ist eigentlich das Ergebnis einer jahre langen Meditations-Erfahrungen weil vorher wäre ich immer eingeschlafen.

00:07:51: Sehr gut ja Ich habe es ja so nonchalant in meinem Intro einfach mal ausgesprochen und habe aber im Vorgespräch von dir was zur Realität erfahren, da kommen wir vielleicht gleich noch dazu.

00:08:07: Nee ich habe mir einfach so kühn behauptet Eskapismus ist der Realität zu entfliehen.

00:08:12: Gucken wir mal ob das so ist.

00:08:14: Vielleicht fangen wir einfach mal von vorne an.

00:08:16: Welche Bedeutung hat denn Schlaf in der Philosophie überhaupt?

00:08:22: Ja also Erstmal ist es natürlich eher ein Randthema, gerade weil es ja wenn man so will ein mehr oder weniger bewusstloser Zustand ist.

00:08:32: Also man isst eben nicht wach und deswegen kann man sehr wenig darüber sagen.

00:08:37: aber natürlich gab's einige Philosophen die sich damit beschäftigt haben oder auch schon erkannt haben dass der Schlaf wichtig ist um zum Beispiel sich zu erholen vielleicht auch damit sich das Gehirn wieder sortiert.

00:08:52: Das wissen wir ja heute erst eigentlich alles, dass wir als lernfähige Wesen, wir brauchen Schlaf, damit das Gehören sich regenerieren kann.

00:08:59: vor allen Dingen lernt das Geirn ja nachts.

00:09:01: Das sortiert die Erfahrung und lernt.

00:09:04: aber vor allen dingen erwisten wir ja, dass alle Lebewesen mit Nervensystemen schlafen Auch die meisten Träumen, das ist auch interessant.

00:09:13: Das habe ich mir irgendwann mal klar gemacht und das finde ich auch philosophisch spannend.

00:09:17: also dass Träumern älter als die Sprache Ja, wir träumen schon länger.

00:09:21: Wenn wir uns die Evolution anschauen wie als Lebewesen sage ich jetzt einfach mal als Nervensystemwäsien.

00:09:27: der Lebewesen Träumen schon längere als dass wir sprechen.

00:09:30: das heißt Wir haben da etwas was uns verbindet miteinander selbst Die Tiere im Wasser Bevor überhaupt jemand an Land gelebt hat.

00:09:37: wir Haben wahrscheinlich schon geträumt und geschlafen Und das verbindet uns eigentlich viel ursprünglicher und vielleicht dadurch auch viel viel stärker Als die tatsache dass wir miteinander sprechen können Tese.

00:09:52: Ich habe ja manchmal die verrückte Fantasie, dass wir einander auch im Traum begegnen können vielleicht, wer weiß?

00:10:00: Ja und da komme zu der spannendsten Tese, die ich in der Philosophie gefunden habe für mich auch persönlich.

00:10:07: und zwar gibt es einen Phänomenologen so heißt sie das ist der Merlopontier aus Frankreich französischer Philosoph der meint im Schlaf uns mit der Welt vereinigen.

00:10:20: Also, dass das Schlafen eine Vereinigung mit der welt ist und das kann ich persönlich auch wenn nicht nachvollziehen Wenn ich mir meine Erfahrungen anschaue beim Träumen aber auch beim PowerNAP beim Yoga Nitra bei den verschiedenen Erfahrungen mit dem Bewusstsein in der Meditation dann hat das schon etwas.

00:10:41: ist dann die Frage, ob sich das ich auflöst oder ob wir in einen Zustand kommen der hinter dem Ich oder über dass ich hinaus.

00:10:48: Auf jeden Fall wird unser Bewusstseinsraum offener und das merkt man finde ich beim beim Schlafen total.

00:10:56: ja und das ist auch wenn ich sozusagen mir meine Träume wieder wach rufe und mich daran erinnere was mir da am meisten Erinnerung bleibt in meinen Träumen ist der Randlose Raum weil ich ja in einem Traum Also ich zumindest ganz bewusst wahrnehme, dass ich da in einem Raum bin der keine Grenzen hat.

00:11:14: Das heißt um mich herum ist alles schwarz aber das ist grenzenlos!

00:11:17: Ich erlebe da zwar was Aber das tue ja nicht auf der Erde.

00:11:21: In dem Sinne, zumindest in meinen Träumen ist es so Sondern ich sehe immer nur einen Ausschnitt und drumherum ist alles Schwarz.

00:11:26: Aber das kann ich sehr gut im Traum tatsächlich wahrnehmen stärker als jetzt Meistens in der Wirklichkeit also in der Wachenwirklichkeit.

00:11:33: Dass es darum herum wirklich grenzenloses Und das finde ich spannend an Träumen.

00:11:38: und vielleicht ist es das auch, was wir beim Schlafen alle erleben ohne dass wir es natürlich bewusst erleben.

00:11:43: Das ist ja das, was du eben gesagt hast.

00:11:45: Ist ja auch ein Power-Nap, ist ja einen Einschlafen ohne eins zu schlafen.

00:11:53: Also ich empfinde Schlaf immer wieder als Wagnis ne?

00:11:57: Wir wissen gar nicht so richtig, was passiert.

00:11:59: also... Man gibt sich so ab, ohne zu wissen wem oder was man sich da So hingibt.

00:12:08: ja und man weiß gar nicht werde ich wach, werde ich nicht wach.

00:12:12: Werde ich als die Person wach?

00:12:13: Als dich eingeschlafen bin?

00:12:16: und trotzdem machen wir es einfach alle jeden tag du sogar zweimal oder auch nicht mit dem power

00:12:22: nap wenn ich dazu komme

00:12:23: genau Ja und viele andere millionen auch Kinder natürlich auch noch mal mehr.

00:12:28: also ich finde zu schlafen total mutig auf der einen Seite, auf der anderen Seite können wir gar nicht anders.

00:12:34: Also unser Körper verlangt uns das ja ab.

00:12:37: also wir können ja einfach nicht wach bleiben.

00:12:41: Das sind so meine Gedanken dazu und ich finde Schlaf ist auch immer sowas von Abschluss und Neubegehen.

00:12:49: Also Schlaf markiert für mich so des Ende eines Tages und das Aufwachen natürlich auch den Neubeginn des neuen Tages.

00:13:00: Und während des Schlafes bereiten wir uns ja auch schon auf den neuen Tag vor, also es ist sowohl verarbeiten von gestern als auch vorbereiten auf morgen und ich finde, dass lässt sich total gut aufs Leben übertragen.

00:13:14: Also irgendwann schlafen wir einfach für immer ein Es sei denn, wir werden erschossen oder kommen bei einem tragischen Unfall ums Leben.

00:13:24: Und ich finde das ist also so machtvoll und groß und dabei trotzdem so alltäglich und so normal irgendwie es ist alles.

00:13:35: Ja ja kann ich total verstehen und deswegen Philosophisch mag auch diese Idee dass wir eigentlich als ein anderer Mensch aufwachen jedes mal wenn wir einschlafen weil jetzt tatsächlich Was ist das passiert?

00:13:48: Unser Gehirn lernt dazu, die Informationen werden neu synchronisiert.

00:13:53: wächst etwas Neues, es kommt etwas Neus hinzu.

00:13:55: Insofern verändern wir uns auch und als Autor kann ich nur sagen dass ich mich immer wieder freue zu schlafen und zu träumen aber vor allen Dingen zu Schlafen weil ich weiß das manche Ideen die heute noch unklar sind dass die morgen plötzlich in neuer Klarheit da sein werden und dieses Vertrauen ist auch was Wunderschönes!

00:14:14: Das hat was damit zu tun.

00:14:15: ja also ich lasse los ich schlafe jetzt ein.

00:14:19: Für mich ist das übrigens auch bei jeder Yoga-Session so.

00:14:22: Da ist es ähnlich vom Prinzip, dass man noch mal alles auf Null stellt oder beiseite lässt und dann wieder als ein neuer Mensch hinterher nach der Endentspannung aus dem Yoga-Raum rausgeht oder erwacht in dem Sinne.

00:14:40: Das ist ja aus jeder tiefen Meditation, es erwacht man auch wie nach dem Schlafen und das verbindet sich eigentlich miteinander.

00:14:47: Insofern die These, dass wir jede Nacht neu entstehen, die mag ich sehr philosophisch.

00:14:58: Wie ist es denn jetzt mit dem Eskapismus?

00:15:00: Was ist das eigentlich?

00:15:03: Da habe ich mir natürlich Gedanken gemacht und ich finde es total spannend weil Annahmen abhängt.

00:15:10: Also, wie definieren wir eigentlich Realität?

00:15:13: Wie definieren Wir Wahrheit?

00:15:14: Wie Definieren Wir Wirklichkeit?

00:15:16: Wenn wir jetzt zum Beispiel die Wahrheit und Wirklichke von der aktuellen US-Regierung nehmen, von Donald Trump zum Beispiel was er alles so als Wahrheit bezeichnet dann sind natürlich viele Menschen hier in Europa übrigens auch im USA es Kapisten weil wir das nicht als Wirklichkeiten akzeptieren oder überhaupt gar nicht als Wirklichkeit wahrnehmen können, weil wir andere Fakten haben die für uns die Wirklichkeit ausmachen.

00:15:41: Da geht es ja schon los!

00:15:42: Ist dann die US-Regierung das Exkapisten oder sind wir die Eskapisten?

00:15:47: Je nachdem welchen Wahrheitsbegriff wir da jetzt anlegen.

00:15:49: und das andere ist wir leben natürlich in einer Gesellschaft In der Eskapismus in einer gewissen Form sogar gefördert und gefordert wird von uns nämlich unsere Gesellschaft kapitalistisch funktioniert.

00:16:03: Das heißt, wir haben ganz bestimmt die Ideale wie wir funktionieren sollen, wie wir nützlich sein sollen und wie ein Mehrwert bringen soll.

00:16:11: Also Wertschöpfung im Sinne von Wir sollen Geld vermehren!

00:16:14: Wir sollen einen Mehrwert bringen, wir sollen gucken dass wir erfolgreich sind, reich werden unter uns absichern usw.

00:16:21: Und das heißt wir sollen für bestimmte Stunden am Tag funktionieren und das alles in den Dienst einer Zweckmäßigkeit stellen.

00:16:28: Und ehrlich gesagt, vom Standpunkt des Lebens aus und von der Menschlichkeit aus ist das schon Eskapismus.

00:16:35: Dass wir glauben solchen Idealen wie Nützlichkeit, reine Nützlichkeit, reiner Zweckmäßigkeit – Wir müssen das tun um noch mehr Geld zu verdienen, um uns noch mehr abzusichern, um unser Vermögen zu vergrößern also unsere ganze kapitalistische und wirtschaftliche Lebensweise die ja sage ich mal jetzt mit der Digitalisierung noch ein bisschen mehr Möglichkeiten bekommt und sich durch KI wahrscheinlich auch noch erst mal verschärfen wird, das ist eigentlich eine Form von Eskapismus.

00:17:03: Und insofern ist es wirklich sehr abhängig davon was man als Weltflucht bezeichnet.

00:17:09: Kunst zum Beispiel wird ja auch oft als Eskapismus bezeichnete halte ich zb für sehr wertvoll weil es da um Fantasie und Imagination geht und dass zur Wirklichkeit dazugehört.

00:17:19: andererseits und das wäre eigentlich für mich das wichtigste Kriterium wenn wir jetzt sagen okay Was ist denn wirklich eine Form von ungesondem Eskapismus?

00:17:28: Und das wäre, wenn wir aktiv oder auch unbewusst etwas kompensieren.

00:17:34: Also kompenser im Sinne von dass wir etwas tun um etwas anderes zu vermeiden und uns in einem anderen Bereich nicht zu entwickeln.

00:17:43: Wenn wir zum Beispiel jeden Tag besessen davon sind noch mehr Geld zu verdienen und alles zu tun um unser Vermögen noch zu vergrößern dann Verkümmert ja ein anderer Bereich in unserem Leben.

00:17:54: Das wäre dann für mich schon eine Form von Kompensation und das wäre ein Eskapismus, der nicht gesund ist.

00:17:59: In der Kunst genauso, das geht beim Lesen.

00:18:02: also wenn wir Dinge so weit treiben dass wir vielleicht in manchen Punkten gar nicht mehr alltagstauglich sind weil wir vielleicht nicht mehr ansprechbar sind wirklich oder irgendwie ein bisschen sagen ich mal leben uns stehen dass Menschen im Alltag gar nichts mit uns anfangen können das wäre da ne Form von Eskapismus die vielleicht auch ungesund ist.

00:18:21: Das wäre sozusagen meine These mal.

00:18:26: Guck mal, ich hab gar nicht über die Ziele von Eskapismus so nachgedacht sondern... ...über den Weg dahin!

00:18:34: Also weil ich denke ja auch was tue ich um der Welt zu entfliehen?

00:18:39: Was sind meine Fahrzeuge?

00:18:41: Meine Antreiber trinke ich Alkohol nehme ich Drogen mache ich exzessiv Sport.

00:18:50: also Ich war gedanklich immer beim Weg.

00:18:57: Verstehe?

00:18:57: Ja, aber klar!

00:19:01: Genau da kommt jetzt noch diese gesellschaftspfilosophische Perspektive darauf.

00:19:04: und natürlich ist ja eine Form von Eskapismus auch mit Genuss verbunden.

00:19:10: also es geht ja darum auch irgendwo etwas zu genießen.

00:19:13: solange der Genuss im Vordergrund steht und man dem Alltag noch im Griff hat denke ich mal das ist kein wirklicher Eskapismus.

00:19:20: Abgesehen davon haben natürlich Menschen von je her vor bestimmten Formen des Eskapismus gewarnt, wie das Lesen zum Beispiel.

00:19:28: Da ist es ganz witzig!

00:19:30: Da haben wir ja gerade im achtzehnten Jahrhundert und neunzehntem Jahrhunderteilweise auch Intellektuelle davor gewarnt dass das gefährlich ist, dass unsere Kinder versaut und Fantasie sie vom wahren Leben abbringt und vor allen Dingen für Frauen gefährlich sind weil Frauen könnten auf eigene Gedanken kommen Freiheit in ihren Köpfen entwickeln, eine eigene Welt sich aufbauen.

00:19:55: Das war natürlich gerade auch in einer sehr patriarchalen Gesellschaft nicht gern gesehen dass Frauen und Kinder sich da freie und eigene Gedanken machen.

00:20:03: Insofern muss man finde ich bei dem Begriff Eskapismus immer schon aufpassen weil er eben häufig ein negativ wertender Kampfbegriff ist ja?

00:20:13: Man soll damit irgendwas oder man will damit irgendwas abwerten.

00:20:18: Werbung Aufkleber, Broschüren, Dokumentationen, Etiketten, Flyer, Formulare, Glückwunschkarten Hochzeits-Einladung, Plakate, Poster, Postkarten, Prospekte.

00:20:28: You name it!

00:20:30: Machen wir uns nix vor – Wir denken alle, wir könnten selber unsere Haare schneiden bis wir beim Friseursalon waren und mal wieder ne wirklich richtig coole Frisur haben.

00:20:39: So ähnlich ist es bei DHC Media.

00:20:42: Die Drückerei & Designagentur entwirft, druckt hochwertig und besonders, und ist fast mitten im Herzen von Europa nämlich in Rotgau.

00:20:51: Den Familienbetrieb gibt es schon seit neunzehntneinhalbundseipzig – die Designs- und Drucker sind aber mindestens zweitausend sechsenzwanzig!

00:21:00: Wenn dir also wichtig ist wie deine Drucksachen aussehen sich anfühlen und welchen Wert sie vermitteln dann bist du bei DHC Media genau richtig.

00:21:08: Du findest DHC media unter dhcmedia.de.

00:21:13: Werbungende.

00:21:16: Ja, also das finde ich eben auch.

00:21:19: Ich finde man darf das Ziel im Auge behalten und man darf den Weg im Aue behalten Und man darf auch mal über die Strenge schlagen!

00:21:30: Ich finde es gehört auch zum Leben dazu auch eigene Grenzen abzuchecken.

00:21:35: Also man muss nicht ja aber wenn man das möchte und es geht ja gar nicht darum sich in den Rausch zu stürzen, sondern man kann auch mal Berge besteigen die man vorher noch nie bestiegen ist oder in fremde Länder reisen um dem Alltag Zuhause zu entkommen.

00:21:53: Wir fallen jetzt keine anderen Beispiele ein aber man darf auch mal einen Schritt weitergehen als gestern finde ich

00:22:02: Ja Auf jeden Fall.

00:22:04: Und so lange man das nicht nur tut, um etwas anderes zu kompensieren zum Beispiel dass man Angst hat, dass man Schmerz empfindet oder dass man eben vor etwas wegläuft weil man etwas Schlimmes erlebt hat.

00:22:16: ob es jetzt ein Trauma sein muss weiß ich nicht aber zumindest dass man vor Dingen die man eigentlich unangenehm findet dass man von den Gefühlen wegläuft wenn man sozusagen das dann dafür nutzt Dann ist es vielleicht wirklich eine Form von Eskapismus.

00:22:29: Aber ich fand auch interessant, das habe ich mir jetzt Gedanken gemacht.

00:22:33: Warum eigentlich der Schlaf manchmal so einen schlechten Ruf hast?

00:22:37: Ein schlechtes Image wie du gesagt hast.

00:22:39: und es ist tatsächlich so.

00:22:40: da haben wir als Gesellschaft auch ein Problem und zwar einmal das Beispiel Stress.

00:22:45: Eigentlich wissen wir alle, dass Stress total ungesund ist.

00:22:48: Dass es sogar nicht produktiv macht auf lange Sicht Es macht krank.

00:22:52: Es steigert eben auch nicht mehr unsere Kreativität und auch nicht unserer soziale Verträglichkeit.

00:22:57: Also es ist in allen Hinsichten eigentlich nicht gut zu viel Stress zu haben.

00:23:01: Und gleichzeitig will niemand zugeben ach ich bin gerade total entspannt und ich habe eigentlich gar nichts tun Weil das auch wiederum komisch ist in unserer Gesellschaft zu sagen, oh ich hab gar keine Termine und ich habe auch gar keinen Stress.

00:23:14: Das sind die wenigsten sich das trauen.

00:23:16: deswegen ist der Stress zum Status Symbol geworden.

00:23:19: man darf keine Zeit haben man muss immer irgendwie unterwegs oder auf dem Sprung sein.

00:23:23: Und ja so das fand ich interessant.

00:23:25: und beim schlafen ist es nämlich ähnlich.

00:23:28: Einerseits wissen wir alle wie toll schlafend ist wie gesund schlaffen ist und wie gut der Schlaf ist und auch das träumen Und auf der anderen Seite, wenn jemand zu viel schläft, kommen wir ganz schnell damit... Ah!

00:23:39: Der ist aber Träge.

00:23:39: Das ist aber ein Langschläfer ja?

00:23:41: Also da ist unsere Gesellschaft einfach total ambivalent und ich finde wie wir mit Stress umgehen und wie wir dem Thema Schlaf umgehen.

00:23:50: also es hat auch eine lange Tradition das Trägheit eben eine Sünde ist sei es jetzt im Christentum gerade bei den Protestanten oder auch in der Philosophie natürlich.

00:23:59: Also Trägheit selbst im Indischen und in vielen anderen Kulturen, Religionen ist Trägkeit etwas was sich nicht erstrebenswert ist und ich glaube deswegen haben wir Angst davor als jemand da zu stehen der kein Stress hat oder der einfach gerne schläft ja weil das sozusagen den Verdacht auf sich sieht oh wir sind vielleicht faul oder träge Das will ja niemand sein.

00:24:21: Oder die Person kann einfach mit der Welt, wie sie ist nicht umgehen und flüchtet sich deshalb in den Schlaf.

00:24:27: Gerade wenn man irgendwie so an Party-Situationen denkt und die sagen, ich muss nach Hause, ich will schlafen.

00:24:34: Da denken die meisten ... Moment mal jetzt ist doch hier die Party des Jahrtausends!

00:24:38: Wie kann es denn sein dass ausgerechnet die Personen jetzt um zwanzig Uhr nach Hause geht?

00:24:43: Das findet man ja unter auch schon verdächtig Ich nicht, aber andere.

00:24:49: Wenn Menschen Grenzen setzen und sagen pass auf das ist meine Schlafenszeit es brauche ich.

00:24:54: Ich brauche halt nicht nur sechsten halb sondern neunhalb Stunden.

00:24:58: Also das wird oft schon als komisch bewertet obwohl es total natürlich ist.

00:25:06: ja interessant.

00:25:07: also muss sich gerade überlegen wie würde ich denn reagieren wenn mir dass jemand sagen würde auf einer Party?

00:25:12: Ich glaube ich würd schmunzeln weil ich es irgendwo auf den Gewissen war, so ehrlich finde und so erdenwaffnend.

00:25:17: Und auch so eigentlich schön, dass ich sagen würde wunderbar diese Ehrlichkeit wünschen wir uns einig.

00:25:23: aber ich kann natürlich mir vorstellen das viele Menschen damit auch nicht umgehen können ja?

00:25:28: Weil das vielleicht aber auch bei ihnen etwas berührt was sie nicht sehen wollen.

00:25:32: Ich glaube das ist dann der Hauptpunkt, ne Dass vielleicht sich darauf aufmerksam macht, dass die für diese Qualität des Lebens vielleicht zu wenig Sinn haben oder merken, dass Sie sich in anderen Bereichen des Lebens Ja, vielleicht da einfach zu viel übertreiben.

00:25:46: Wer weiß?

00:25:46: Interessant!

00:25:47: Aber jedenfalls ist es nicht akzeptiert.

00:25:50: Ja ja oder das ist einfach neid dass man selber denkt omist ich würde auch so gerne nach Hause gehen aber trau mich nichts zu sagen.

00:26:01: Meinst du man kann schlafgezielten nutzen um der welt zu entfliehen?

00:26:07: also da ist wieder die frage was wir unter welt verstehen.

00:26:14: Ich würde das Wachsein und das Schlafen beides als Zustände in der Welt bezeichnen.

00:26:20: Und wenn man so will, nicht mal zwei Seiten der gleichen Medaille sondern es sind einfach zwei Zustände dieser Welt und es sind vielleicht auch sogar verschiedene Zugänge zur Welt.

00:26:36: Das ist zumindest das, was Künstler verschiedener Avantgarten – ich bin großer Fan des Surrealismus zum Beispiel und wir haben sich auch Freude berufen unter anderem die kommen davon Nietzsche und Schopenhauer also von Denkern, die auch das Unbewusste in den Vordergrund gestellt haben und die würden schon sagen dass der Traum und der Schlaf eigene Zugänge zum Leben sind und dementsprechend auch zu Welt und sie würden sogar sagen das Schlafen und Träumen der echter Zugang zur Welt ist.

00:27:04: Also die drehen das dann um, finde ich auch spannend dass es halt so wie Picasso mal gesagt hat Kunst wäscht den Staub des Alltags von unserer Seele.

00:27:14: also diese rein alltägliche Sicht auf die Welt oder der rein ein täglichen Zugang zu Welt ist eben auch begrenzt und so ist wahrscheinlich auch der Zugang über den Traum und über das schlafen begrenzten aber Ich würde das nicht total unterscheiden, dass das eine Weltflucht ist und das andere eben in der Welt sein.

00:27:32: Im Gegenteil – da mag ich Merleau-Pontier den französischen Philosophen sehr wenn er sagt, dass Schlafen eigentlich eine Vereinigung mit der Welt bedeutet.

00:27:43: Und zwar auf einer anderen Ebene.

00:27:44: wir lösen uns dann von dem nicht zentrierten Bewusstsein und gehen hin eher zu so einer Art aufgelösten Vereinigung also mit der.

00:27:57: da finde ich dieses Bild von den Inseln des Bewusstseins ganz gut und passend.

00:28:01: Da mag ich das Bild von Giulio Tononi, ein Neurowissenschaftler der von den Islands of Consciousness spricht.

00:28:09: also wenn wir schlafen dann löst sich unser Bewusstsein in viele verschiedene Inselen auf und dass kann ich sozusagen auch aus dem PowerNap, aus dem Yoga-Nitra, also aus den Schlafmeditationen bei denen wir zwar schlaven Aber eben ohne einzuschlafen, kann ich das sehr gut nachvollziehen.

00:28:27: Da gibt es nämlich keinen Zentrum mehr und auch um uns herum.

00:28:30: also Es wird klar dass unser Bewusstsein auch keinen Rand hat in dem Sinne Also dem Sinne keine scharfe oder direkte Grenze.

00:28:37: Das ist also die Verbindung mit der Welt eigentlich viel stärker ist und stufenloser als wir eigentlich glauben Oder als wieder so im Alltag wahrnehmen.

00:28:45: deswegen mag Ich das eigentlich sehr gerne das ganzheitlich zu denken dass eine nicht einfach eine Weltflucht ist, dann müsste man sagen jeden Tag zur Arbeit zu gehen nur um Geld zu verdienen.

00:28:55: Ist mindestens genauso in der Weltflücht wie abends oder nachts ins Bett zu gehen und zu schlafen?

00:29:02: Ja irgendwie habe ich das Gefühl, dass Menschen gar nicht so Zugang zu ihrem Schlaf haben oder denen als gar nicht existent wahrzunehmen.

00:29:15: also es ist zwar was wir machen aber so richtig wissen alle gar nicht was da so passiert.

00:29:21: Platz und Raum und Zeit hat es auch irgendwie so gar nicht, weil's so nicht so richtig bewusst formbar scheint.

00:29:31: Es ist aber doch... Und deshalb haben Menschen glaube ich meiner Meinung nach so wenig Bedeutung für deren Schlaf ja?

00:29:40: Aber das ist ja genauso wie du sagst.

00:29:42: Der Tag ist ja nicht nur wach sondern der ist wach und schlafend.

00:29:46: also das gehört alles zusammen und das eine Das eine und das andere, irgendein anderer komischer Zustand der nicht zu uns gehört.

00:29:58: Der gehört sehr wohl genauso zu uns wenn ich sogar gleichwertig...

00:30:05: Ja also ich habe ein ganz tolles Zitat mitgebracht nämlich Ich war letzte Woche in Berlin und hab damit Kindern philosophiert.

00:30:13: Das mache ja immer wieder seit vielen Jahren.

00:30:16: Und da stand jetzt auch nochmal die Frage was ist Heimat zur Debatte?

00:30:21: Und da hat ein Kind gesagt, als wäre es eine Vorbereitung gewesen für unseren Podcast.

00:30:25: Da hat ein kind gesagt Heimat ist wo mein Bett ist.

00:30:30: Ja

00:30:31: und dann habe ich sofort Ich musste schmunzeln hab gesagt ja das stimmt Du hast total recht weil wenn wir bedenken dass wir ein Drittel unseres Lebens unserer lebenszeit schlafen Das ist mehr als wir Zeit verbringen mit Familie und Freunden Wenn wir bedenken, dass wir auch wenn wir zumindest in festen Partnerschaften leben oder Familie haben das wir häufig auch nicht alleine schlafen.

00:30:54: Auch wenn wir mit Freunden verreisen wie auch immer.

00:30:57: Wir schlaffen ja auch nicht immer allein im Bett im Laufe des Lebens.

00:31:00: Wenn wir das auch noch dazu nehmen das heißt es ist ja irgendwo auch ein sehr sehr... Es gehört zum sozialen Leben.

00:31:05: das Schlafen also hat ja sehr viele verschiedene Dimension.

00:31:08: und wenn wir uns dann nochmal anschauen wie viele verschiedene Zustände von Wachsein es eigentlich gibt Also ich kann ja auch während ich hier sitze, könnte ich jetzt vor mich hindösen oder könnte innerlich schon abschalten.

00:31:21: Oder könnte schon mit meinen Gedanken bei dem machen was ich heute Abend mache dass sich vielleicht etwas koche oder gleich mal den Mund rausgehe.

00:31:28: also wir sind ja da auch so vielfältig Wachsein angeht und so ist es ja auch beim Schlafen.

00:31:35: Da gibt's so viele Neancen, da kann ich total verstehen wenn du sagst dass wir diese Neancene alle gar nicht kennen.

00:31:40: Es erfordert natürlich unglaublich viel Zeit das alles zu erforschen und kennenzulernen Und ich glaube das ist vielen Menschen gar nicht klar Dass das so ist.

00:31:49: und wenn wir uns dann noch mal das träumen anschauen auch da gibt wieder soviel fältige verschiedene Erfahrungsmöglichkeiten Auch, wie wir vom Schlafen ins Träumen kommen und umgekehrt.

00:31:59: Und die Aufwachzeiten und die Einschlafzeiten auch etwas was für Philosophen oder überhaupt für Wissenschaftler eine Herausforderung ist weil wir das ja nicht kontrollieren können.

00:32:09: Niemand auf der Welt kann entscheiden und jetzt schlafe ich ein auf Knopfdruck oder auf... Ich will dass jetzt funktioniert es eben nicht.

00:32:16: Wohin gegen?

00:32:17: Das ist etwas wo ich mit dir mal sprechen wollte.

00:32:20: Dass Lucide träumen!

00:32:22: Ja ich höre gerade von Kindern immer wieder.

00:32:24: Ich frage nämlich regelmäßig, ich spreche mit Kindern regelmäßig über Träume und viele Kinder können lucide träumen.

00:32:32: Das ist da scheint mir viel verbreiteter als noch bei Erwachsenen.

00:32:37: Und vor allen Dingen sobald ich das Thema Traum anspreche dann erzählen die los!

00:32:43: Die schießen wie ein Wasserfall aus allen Ecken und Enden und erzählen über ihre Träime über das was sie zuletzt geträumt haben also für die es einen Traum viel wirklichkeitsnäher als für uns Erwachsene.

00:32:55: Und ich habe nämlich jetzt tatsächlich zum allerersten Mal vor ein, zwei Monaten Lucide geträumt.

00:33:02: Das ist mir vorher nie passiert zumindest hab' ich es nicht aktiv mitbekommen.

00:33:06: aber ich hatte jetzt einen ganz intensives Buchprojekt.

00:33:08: da geht es um Momo also den berühmten Roman von Michael Ende und um Momos Philosophie.

00:33:15: und in den letzten Wochen des Schreibens und es war ein sehr, sehr toller und intensiver Prozess.

00:33:22: Ich habe da über eineinhalb Jahre jetzt dran gearbeitet... ...und in den letzten Monaten und Wochen des intensiven Schreibends und da ging's auch darum was Momo eigentlich psychologisch erlebt und ihre Heldenreise habe ich plötzlich in einer Nacht richtig dolle Lucide geträumt.

00:33:39: Ja?

00:33:39: Ich war in London, hab da einen Freund von mir besucht, mein bester Freund lebt in London und bin dadurch die Stadt gegangen.

00:33:47: und plötzlich ging vor mir der Boden auf.

00:33:50: Und das war so ein bisschen als wäre so ein riesiger Gullideckel vor mir aufgegangen und dieses Loch wurde immer größer, dann riesig über Abgrund und da drunter ging es wirklich in die Tiefe.

00:34:00: und ich dachte okay jetzt ist vorbei!

00:34:01: Jetzt stürzt du da ab und dann ist es vorbei mit dem schönen London hier und du bist weg, diesen bodenlosen dunklen Loch da... und dann habe ich plötzlich aus meinem Wachzustand heraus bin ich in den Traum reingegangen also als Jörg, der auch jetzt bin.

00:34:15: Das hat sich angefühlt als wär' ich wach Als Wacherjörg quasi in den Traum reingegangen, habe ich so zwei riesige Säulen genommen.

00:34:23: Keine Ahnung von welchem Gebäude die kam und habe diese zwei Säule über dieses Loch gelegt, sodass der Jörg im Traum über diese Säuren drübergehen konnte und dann weiterhin in London mit seinem besten Freund spazieren gehen konnte!

00:34:38: Und das war so faszinierend, dass ich da eingreifen konnte.

00:34:42: Aktiv auch bestimmen konnte... So!

00:34:44: Der Traum ist eben jetzt nicht vorbei, ich stürze noch nicht ab.

00:34:46: Normalerweise wäre ich da abgestürzt und dann wär irgendwas anderes gekommen.

00:34:50: Wäre ja auch interessant zu erfahren wie wär die Geschichte weitergegangen wenn ich runter gefallen wäre?

00:34:55: Im Traum is es sehr möglich Aber so bin ich dann einfach über die Säulen gegangen und hatte noch eine schöne Zeit in London, weil ich das wollte.

00:35:02: So, das ist das erste Mal da sich das bewusst und aktiv erlebte habe.

00:35:05: Und seitdem sehe auch meine Träume nochmal anders und auch diesen Raum, in dem sich die Träumer befinden, der ist eben total durchlässig.

00:35:13: Das ist tatsächlich ein Raum, wo wir uns zumindest selbst begegnen können.

00:35:17: Das fand ich eine unglaublich spannende und bereichernde Erfahrung und das ohne Drogen zu nehmen muss man auch noch sagen.

00:35:25: Also was ich dir dazu sagen kann sind zwei Dinge.

00:35:28: Ich glaube, dass Lucides Träumen ein Zauber der Kindheit ist und das alle Kinder lucid träumen.

00:35:35: Und wir im Zuge des Erwachsenwerdens verlieren vielleicht teilweise, vielleicht nicht, vielleicht ganz uns es vielleicht dann irgendwann wiederkommt.

00:35:50: Das ist, was ich glaube beweisen kann.

00:35:52: Ich natürlich nicht.

00:35:53: und das andere isst dass wir in träumen Ja ganz viel fantasie auch leben ja Und wir machen vielleicht selber auch schreckliche dinge unter unser unterbewusstsein Fantasiert, wie es ist jemand dem wir nicht leiden können mit einer Holzlatte gegen Kopf zu knallen oder Schlimmeres.

00:36:15: Wir üben Dinge, wie du sagst in deiner Autorenarbeit.

00:36:20: Wir träumen vielleicht Geschichten und wir üben Situationen die vielleicht noch gar nicht da waren, die vielleicht schon da war.

00:36:28: Und da ist es total gut Lucid Träum zu können um ganz gezielt Situation herbeizurufen, die man bewusst übt und das nicht so ganz dem Unterbewusstsein einfach überlässt.

00:36:43: Und es ist natürlich eine gute Möglichkeit, Rausch ohne Kater, ohne Sucht und ohne Nebenwirkungen zu erleben weil wir können ja im Traum wenn wir's bewusst steuern dürfen und können wir ja alles machen.

00:36:57: Wir können fliegen, wir können ohne Sauerstoff Tank tauchen, wir kann große Feste feiern, wir könnten ganz allein wo auch immer hin reisen.

00:37:07: Wir können grenzenlos alles machen und das bewusst.

00:37:11: Und es ist natürlich eine große Gabel, ein großes Geschenk.

00:37:15: aber man kann's auch üben.

00:37:17: also man kannst lernen oder wieder erlernen wenn wir davon ausgehen dass wir es schon mal konnten als Kinder.

00:37:24: ja Ja spannende Erfahrungen, weil das würde ich sofort teilen.

00:37:27: Dass Kinder viel häufiger und stärker können als wir, dass viele aktiver und bewusster leben und es auch genießen können.

00:37:33: Es hat was mit etwas Spielerischem zu tun.

00:37:37: Spielerisch in den Traum eingreifen und Dinge ausprobieren und dafür durchlässig und offen zu sein.

00:37:43: Und gleichzeitig aber selbstbestimmt.

00:37:44: Das ist ja beides eine schöne Mischung ausführen lassen zu lassen, geschehen lassen und gleichzeitig eingreifen und spielerisch etwas hinzufügen oder eingeben.

00:37:55: Ja fand ich einen tollen Zugang zu dem Thema und da merke ich eben auch immer dass Kinder tatsächlich mit zum Beispiel der Vorstellung der Unendlichkeit viel mehr anfangen können nicht weil sie das konzeptionell besser begreifen Unser logischer rationaler verstand kommt er sehr schnell seine grenzen sich die unendlichkeit oder das unendliche vorzustellen Aber die verdießt es in ihrer erfahrungswelt einfach total.

00:38:22: selbstverständlich dass es die unändigkeit gibt ja, das ist für die Total evident.

00:38:27: Die die spüren das und erleben das einfach in ihrem seien.

00:38:30: Ja Das ist glaube ich ähnlich wie das lucide träumen sie sind offener diese Welt der Unendlichkeit, die uns umgibt.

00:38:37: Ich meine das sagen ja auch die meisten Physiker, dass unser Weltei expandiert und da so was wie Grenzenlosigkeit gibt.

00:38:44: Und gleichzeitig eben dieses lucide Träumen, das ja auch unsere logisch-rationale Vorstellung ein bisschen aus den Angeln hebt.

00:38:54: Das vielleicht auch noch mal zum Thema Eskapismus und Weltflucht?

00:38:57: Also für mich gehören Fantasie, Imagination, Einbildungs- und Vorstellungskraft zusammen mit Rationalität.

00:39:08: Das ist Teil unserer Rationalkeit.

00:39:10: Also Fantasie, Imagination und Vorstellungskraft gehört eben zu unserer Fähigkeit auch logisch zu denken, rationaler zu denken.

00:39:19: Und das kann man eigentlich gar nicht voneinander trennen!

00:39:22: Wenn ich nur einseitig sozusagen die Welt begrifflich, rational und logisch erfassen will... ...das ist eine Form von Weltflucht.

00:39:30: Genauso ist es aber wahrscheinlich ne Weltfluchte wenn ich komplett über Fantasietraum und Imagination die Welt erfassen will.

00:39:38: Beides wäre sozusagen einseitig, also in einem ganzheitlichen menschlichen Vorstellungs- oder Idealbild was wir uns so als Menschen vorstellen gibt es beides und eigentlich beides spielt auch zusammen sowie Wachsein Schlafen und Träumen zusammenspielt.

00:39:53: das kann man nicht alles komplett voneinander trennen.

00:39:58: Ich habe jetzt noch zwei Fragen die ich dir stellen will.

00:40:02: Aber ich frage mich jetzt gerade, also im Fragenstellen frage ich mich.

00:40:07: Ich stelle sie dir.

00:40:09: Dürfen oder sollen wir uns alle öfter mal rausnehmen?

00:40:12: Und ich frag mich jetzt grade woraus denn?

00:40:16: Hast du eine Antwort auf meine Frage?

00:40:20: Ja, woraus?

00:40:21: dann stimmt wenn mir jetzt bei dem Punkt sind dass eigentlich ihr alles zusammenhängt.

00:40:26: Das war ja gerade ein Idealbild, was ich gezeichnet habe und im Alltag ist es ja tatsächlich so dass wir Verpflichtungen haben.

00:40:33: Dass wir Erwartung erfüllen müssen, Erwartungen an uns selbst stellen, dass wir oft in Stress geraten und natürlich weil unsere Gesellschaft einen so großen Druck auf uns übt oder das gesellschaftliche Leben das was wenn wir alle brauchen um zu überleben gerade weil das so viel Druck und Stress auslöst sollten wir uns ab und zu mal da rausnehmen.

00:40:55: Ich glaube, das ist das was auch jeder Coach, jeder Mentor, jeder Therapeut, jeder Stressexperte, jeder normale Mensch eigentlich weiß.

00:41:04: Es braucht Zeit zur Arbeiten es braucht Zeit zu spielen, es braucht eben Zeit außerhalb dieses reinen Funktionierens.

00:41:12: Und da geht es darum dass wir mit unserer Fantasie spielen können, dass wir auch körperlich uns bewegen.

00:41:18: Und für mich ist es auf jeden Fall dieses Rausziehen, ist für mich eine Routine.

00:41:22: wie zum Yoga gehen.

00:41:23: Yoga-Niedra... Entschuldigung habe ich eh mir schon gesagt, genau Yoga- Niedra gehört dazu.

00:41:27: aber was sich neu entdeckt habe seit ein paar Jahren ist auch Jinn-Yoga.

00:41:32: Es gibt ja die ganz normalen Yoga Arten die man kennt so Power Yoga, Vinyasa und so weiter.

00:41:36: Die sind eher schon so ein bisschen sportlicher Ja und diesen wichtig.

00:41:40: Aber es gibt ne schöne Form von Jinn yoga.

00:41:44: das ist Entschleunigend und das heißt, dass man die Position viel länger hält.

00:41:48: Und in ein ganz anderes Erleben und Empfinden kommt von sich.

00:41:52: Das ist für mich eigentlich ein Sich rausziehen weil nämlich in unserem Alltag in unserer Gesellschaft alles so schnell ist und die Beschleunigung nimmt ja eher noch zu auch durch KI und was wir gerade erleben politisch durch die Machtverschiebung global aber eben auch dadurch der wirtschaftliche Druck wächst und größer wird Kommt etwas Modernisierung als Modernisierung kennen und eben als eine radikale Beschleunigung.

00:42:17: Und sich da raus zu ziehen ist glaube ich überlebensnotwendig, unser Körper tut das ja ohnehin täglich in dem er sich schlafen liegt.

00:42:24: wir brauchen dieses diese radikaler Entschleunigungen.

00:42:28: aber wahrscheinlich reicht das Schlafen nicht mehr aus sondern wir müssen aktiv uns Zeiten nehmen indem wir sagen jetzt gehe ich einfach mal spielerisch an mein Leben.

00:42:37: Jetzt habe ich mal keine direkte Absicht oder irgendeine Erwartung, die ich erfüllen muss und jetzt hab' ich eben auch mal Zeit vielleicht einfach nur mal zu meditieren oder mich körperlich zu bewegen ohne groß nachzudenken so in diese Richtung oder auch das soziale Leben mit Freunden zusammensetzen und einfach nur einen Abend verbringen ohne drauf zu achten, wie spät es ist.

00:42:59: Wenn man müde ist geht man eben schlafen aber ich achte nicht darauf sozusagen.

00:43:03: Ich achte weder drauf.

00:43:04: Ich muss jetzt um zehn Uhr schlafe gehen noch sage ich, ich muss jetzt hier bis zwei Uhr durchhalten weil das ist ja ein schöner Abend mit mir und meinen Freunden.

00:43:12: Nein!

00:43:13: Einfach mal dem Gefühl folgen.

00:43:14: Und ich glaube das ist etwas was wir in unserem sehr, sehr doch rational dominierten beschleunigten Alltag etwas verlernt haben.

00:43:23: Und wenn ich rausgehe, gehe ich ja auch irgendwo anders rein.

00:43:26: Vielleicht ist es auch umgekehrt.

00:43:28: Vielleicht gehe ich auch aus dem Eskapismus der mein Job bedeuten kann daraus und in mich uns ins echte Leben rein.

00:43:39: Kann ja auch so rum sein.

00:43:41: Je nachdem wie man's definiert.

00:43:43: Ja absolut!

00:43:44: Ich glaube das wissen wir ja auch aus... den Berichten von Sterbenden, von Menschen die auf dem Sterbe überliegen.

00:43:51: Wenn man mit denen spricht und wenn man die fragt woran erinnerst du dich gerade?

00:43:55: was ist für dich das wichtigste im Leben gewesen oder was bereust du?

00:43:59: vielleicht sogar?

00:44:00: Ich glaube Kaum jemand von uns wird auf dem Sterbebett liegen und an die vielen tollen Arbeitsstunden zurückdenken.

00:44:06: Also sicherlich an Dinge, die wir geschaffen haben, auf die wir stolz sind oder die uns Freude bereitet haben aber ganz sicherlich nicht an den vielen Stunden sondern wir werden natürlich an die Zeit denken in der wir genossen haben, in der Wir spielerisch ans Leben gegangen gegangen sind und in denen wir mit uns, mit anderen Menschen verbunden haben also indem wir einfach etwas erlebt haben das uns erfüllt.

00:44:28: Und wenn das schlafen und das träumen und davon würde ich ausgehen oder auch das fantasievolle Spiel Wenn das dann dazu gehört dann werden wir uns sicherlich auch daran erinnern.

00:44:38: Wenn wir uns dafür keine Zeit genommen haben Dann wird mir das sicherlich bereuen.

00:44:46: Jörg, schön.

00:44:47: Willst du uns noch von deinem aktuellen Buch erzählen bevor wir uns verabschieden hier aus der Podcast-Episode die noch Stunden und Tage dauern könnte?

00:44:55: Ich glaube auch ja.

00:44:56: also das ist Träumen und Schlafen es schon wirklich tolles Thema und darum geht es auch in gewisser Hinsicht in meinem neuen Buch.

00:45:05: Das ist etwas was ich noch nie gemacht habe.

00:45:08: Es ist nämlich eine Geschichte für Kinder und für Erwachsene.

00:45:14: Das kann man lesen, als eine Geschichte in der all war ein kleines Mädchen sich nicht zugehörig fühlt.

00:45:20: Nicht so richtig weiß wie sie eigentlich in diese Welt passt ja also auch irgendwo In diesem Raum des eskapismus vielleicht sich bewegt weil sie merkt sie passt nicht genau rein und gleichzeitig sucht sie natürlich ihren Weg.

00:45:33: Sie ist ne begabte Zeichnerin sie kann malen verliert sich darin Und sie trifft eben einen Hasen.

00:45:40: Das ist das kleine Ich und Sie trifft einen Beeren, dass es das große ich mit denen geht sich auf eine Reise und erlebt schöner Abenteuer beziehungsweise sie unterhalten sich auch und erlernt sich auch ihre Seele kennen und viele andere Dinge und das große Ich, das in uns allen ist.

00:45:56: Das heißt Es geht da irgendwo auch um genau so eine Dimension über die wir gerade besprochen haben etwas was wir vielleicht nicht rational logisch begründen können aber wir erleben können, dass seine Berechtigung hat und so wie das Herz seine Gründe hat die der Verstand nicht kennt.

00:46:13: So hat das glaube ich der Traum auch.

00:46:16: Und am Ende erkennt Alva dass es darum geht im Leben mit offenen Augen zu träumen also Dass man gar nicht nur die Augen schließen muss umzuträumen sondern dass das auch mit offener Augen geht zwar indem man sich eine andere hinein versetzt indem man Verbundenheit mit dem Universum vielleicht erlebt oder eben empathisch in das hinein hört, was gerade da ist.

00:46:39: So.

00:46:40: Das teaser ich mal so in die Richtung an und illustriert ist es von Daria eine Illustratorin mit der schon mehrmals zusammengearbeitet habe und ja sie hat sich da so selbst übertroffen mit den traumhaften Bildern diese da gezeichnet hat.

00:46:52: also ich bin sehr gespannt und freue mich mit diesem Buch auf Tour zu gehen.

00:46:59: Ja, Jörg.

00:47:00: Vielen Dank!

00:47:00: Ich weiß jetzt gar nicht so richtig... ich habe gerade das Gefühl als wäre ein troßend lautes Rockkonzert plötzlich zu Ende und in meinem Kopf hat es ganz viel gearbeitet und ich danke dir sehr für die Reise in die Philosophie, dass du uns damit genommen hast.

00:47:17: Und vielen Dank, dass Du mein Gast warst und ich wünsche Dir und allen, die uns zugehört haben gute Nacht!

00:47:34: Tonschnitt und Dschingel von Laurin Ponds.

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